Nutzen Sie Ihre Kündigung zur bezahlten Weiterbildung mittels Bildungskarenz

BildungskarenzWenn sich das Unternehmen,  für welches Sie bisher gearbeitet haben,  von Ihnen trennen will, kann dies für Sie der optimale Zeitpunkt sein mit ihrem Arbeitgeber – VOR der Kündigung – noch eine Bildungskarenz zu vereinbaren – nämlich dann,

  • wenn Sie tatsächlich vorhaben eine Ausbildung zu absolvieren oder sich weiterzubilden und
  • für die Dauer der Bildungskarenz (zwischen zwei und zwölf Monaten) mit dem Bildungsgeld das Auslangen finden können.

Die Chancen,  dass ihr Arbeitgeber einer Bildungskarenz zustimmt, stehen für Sie recht gut,  denn

  • man möchte zukünftig auf ihre Arbeitskraft verzichten, da macht es keinen Unterschied, ob man Sie sofort kündigt oder in Bildungskarenz gehen lässt und das Diensverhältnis anschließend beendet,
  • für den Arbeitgeber ergeben sich durch ihre Bildungskarenz keine höheren Kosten. Er kann allfällige Ansprüche (zb. Urlaubsersatzleistung oder Abfertigung) unter Umständen sogar später ausbezahlen.

Aber auch Sie haben – abgesehen vom Bildungsgeld – durch die Bildungskarenz noch weitere Vorteile:

  • Sie können sich, abseits des Berufsalltages, voll und ganz auf Ihre Aus- bzw.  Weiterbildung (auch im Ausland!) konzentrieren,
  • Sie erhöhen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Ihre Höherqualifizierung und
  • es bleibt Ihnen mehr Zeit sich nach einem neuen Job umzusehen,  da ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld durch die Bildungskarenz nicht beeinflusst wird.

Damit Sie in Bildungskarenz gehen können und Weiterbildungsgeld erhalten müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr Arbeitsverhältnis hat – ununterbrochen – mindestens sechs Monate gedauert und war nicht geringfügig,
  • Die Bildungskarenz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wurde schriftlich vereinbart,  wobei die Dauer mindestens 2 und maximal 12 Monate zu betragen hat.
  • Sie haben in den letzten 4 Jahren keine Bildungskarenz  in Anspruch genommen
  • Die Teilnahme an einer Bildungsmassnahme im erforderlichen Ausmaß (mind. 20 Wochenstunden) ist nachzuweisen.  Bei einem Studium erfolgt dieser Nachweis semesterweise durch die Ablegung von Prüfungen (mind. 8 ECTS-Punkte).

Für detailliertere Informationen und Strategien zu diesem und weiteren Themen rund um ihren Jobwechsel stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


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